Was diese Einrichtung bietet
Bewertungen
Google-Rezensionen
- S_ummer9330.10.2025
Unsere Erfahrungen mit diesem Altenwohnheim ist insgesamt sehr belastend und stark enttäuschend. Ich schreibe diesen Bericht, weil wir gehofft hatten, dass meine Großmutter in diesem Altenheim gut versorgt wird – medizinisch, pflegerisch und menschlich. Leider mussten wir feststellen, dass dies in mehreren Bereichen nicht der Fall war. Ich empfehle allen, sich vor einer Entscheidung sehr genau zu informieren. Was uns besonders aufgefallen ist, war die mangelhafte Kommunikation im Pflegeteam. Pflegekräfte schienen häufig nicht über den aktuellen Gesundheitszustand meiner Großmutter informiert zu sein. Wichtige Informationen wurden entweder nicht weitergegeben oder gingen verloren. Die elektronische Patientenakte war unvollständig: Krankenhausberichte fehlten / wurden nicht gelesen, und Angaben zu bestehenden Wunden waren nicht dokumentiert. Auf Anfrage die Papierakte sehen, wurde auch diese nicht gefunden und mit ausweichenden Erklärungen reagiert. Eine offene Wunde wurde erst nach mehreren Tagen und auf Nachfragen meinerseits versorgt und war zu diesem Zeitpunkt bereits entzündet und eitrig. Der Pfleger (einer der Bemühten) selbst war sehr irritiert und hat sich mehrfach bei meiner Großmutter entschuldigt. Besonders irritierend war, dass die Wunde schon durch den Socken genässt hatte also zu sehen war – etwas, das den Pflegekräften nicht aufgefallen ist? jedoch direkt von Angehörigen bei einem Besuch bemerkt wurde? Solche grundlegenden Beobachtungen gehören eigentlich zur täglichen Kontrolle und Pflege. Der Umgangston einzelner Pflegekräfte war für uns sehr belastend. Wünsche meiner Großmutter – beispielsweise den Hosenbund nicht zu weit nach oben zu schieben– wurden als „Ansprüche“ abgetan. Wir hatten das Gefühl, dass ihr Bedarf an Respekt, Rücksicht und Würde nicht ernst genommen wurde. Uns ist bewusst, dass ältere Menschen manchmal eigensinnig sein können und dass in Pflegeeinrichtungen ein erheblicher Personalmangel herrscht. Dennoch erwarten wir, dass man respektvoll mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ihren Angehörigen umgeht.Die Menschen dort befinden sich in einer sehr verletzlichen und abhängigen Situation und können sich nicht selbst wehren. Gerade deshalb ist ein professioneller und einfühlsamer Umgang besonders wichtig. Ruppiges Verhalten ist in diesem Umfeld nicht angemessen und sollte nicht vorkommen. Auch die hygienischen Bedingungen waren aus unserer Sicht unzureichend. Das Zimmer wurde nicht regelmäßig gereinigt, es lagen Krümel auf dem Boden und Essensreste wurden nicht abgeholt, sodass manches schon schimmelte. Außerdem war die Toilette oft nicht sauber. Besonders auffällig war, dass die gesamte erste Etage dauerhaft nach Urin roch. Das lässt eindeutig auf fehlende oder unzureichende Reinigungsroutinen schließen. Ein solch deutlicher Geruch ist weder für Bewohnende, noch für Angehörige, noch für Mitarbeitende würdevoll. Wenn meine Großmutter Hilfe benötigte, beispielsweise beim Gang zur Toilette, kam es häufig zu Wartezeiten von 10 bis 20 Minuten (nicht nur ihr Gefühl, ich war selbst vor Ort) – obwohl sie stark eingeschränkt beweglich war. In Kombination mit der bereits beschriebenen Atmosphäre wirkt dies insgesamt nicht professionell und nicht auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt. Es gab auch Pflegekräfte, die freundlich und zugewandt waren, und die Verwaltung war bemüht, Gespräche zu führen und Anliegen entgegenzunehmen. Jedoch kann ein freundliches Gespräch die fehlende Versorgung, die unzureichende Hygiene und die respektlose Behandlung durch andere Pflegekräfte nicht ausgleichen. Für uns ist es schmerzhaft, zu sehen, wie ein Mensch, der sein Leben lang für andere da war, in einer solchen Situation nicht mit mehr Respekt, Fürsorge und Nähe begleitet wird. Wir hätten uns eine menschlichere, aufmerksamere und verantwortungsbewusstere Behandlung gewünscht. Das Heim sollte sehr genau kontrolliert werden.
- Gudrun Keller19.05.2026
Sehr schlechte Personalausstattung. Wenn man jemanden braucht, keiner zu sehen. Am Empfang meist neue Mitarbeiter welche sich nicht auskennen. Mein Vater wurde heute wegen Heimwechsel entlassen. Ich hatte vereinbart, ihn nach dem Mittagessen abzuholen. Man hatte sein Zimmer bereits um 9 Uhr weiter vermietet und seine Sachen in Müllbeutel gestopft. So geht man nicht mit Menschen um. Ein Telefonat mit Vereinbarung einer anderen Uhrzeit wäre jederzeit möglich gewesen…
- Kujtesa Zejneli16.03.2026
Ich kann die negativen Rezensionen über das Haus an den Mönchskutten ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Meiner Erfahrung nach arbeiten die Mitarbeiter dort mit unglaublich viel Herzblut und Engagement. Man merkt deutlich, dass sie sich nach ihren Möglichkeiten sehr bemühen, den Bewohnern eine schöne und würdige Betreuung zu ermöglichen. Besonders beeindruckt mich die kreative und liebevolle Betreuung. In keinem anderen Haus in Schweinfurt habe ich erlebt, dass Aktivitäten so besonders und mit so viel Ideenreichtum gestaltet werden. Man sieht wirklich die Mühe und den Einsatz, den das Team täglich investiert. Auch das Leitungsteam empfinde ich als fair und bemüht. Man merkt, dass dort wirklich der Wille da ist, Dinge zu verbessern und Veränderungen anzustoßen. Für mich ist das Haus an den Mönchskutten ein Ort, an dem mit viel Herz gearbeitet wird. Dafür verdienen die Mitarbeiter großen Respekt und Anerkennung.
- A31.01.2026
Ein großes Problem hier, ist der Umgang mit der Wäsche. Viele Kleidungsstücke unserer Oma sind verfärbt oder stark eingelaufen. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass grundsätzlich alles bei 90 Grad gewaschen wird und wenn uns das nicht passe, sollen wir die Wäsche eben selbst waschen. Mittlerweile sind fast alle weißen Kleidungsstücke blau verfärbt und zusätzlich mit dunklen Flecken versehen. Besonders ärgerlich ist, dass wir für diesen mangelhaften Wäscheservice auch noch extra bezahlen. Hier erwarten wir, dass das Heim seiner Verantwortung nachkommt und das Gespräch mit der externen Wäscherei sucht, denn dieser Zustand ist nicht hinnehmbar. Auffällig ist zudem, dass diese Probleme erst seit einigen Monaten bestehen. Zuvor funktionierte die Wäscheaufbereitung problemlos, ohne Verfärbungen oder Einlaufen. Umso unverständlicher ist es, dass sich die Situation derart verschlechtert hat. Noch gravierender ist, dass regelmäßig Kleidung verschwindet. Nach mehrfachen Beschwerden wurden uns angeboten, bei einer anderen Bewohnerin im Schrank nachzuschauen. Tatsächlich tauchten dort ein paar Kleidungsstücke wieder auf. Besonders erschreckend war, dass die ursprünglichen Namensetiketten überklebt und durch die Namen anderer Bewohner ersetzt worden waren. Bei Einzug war der Kleiderschrank unserer Oma vollständig gefüllt, inzwischen ist ein Großteil ihrer Kleidung verschwunden. Anstatt dieses offensichtliche Organisationsproblem zu lösen, wurden wir aufgefordert, neue Kleidung zu kaufen, da sie ja „nichts mehr zum Anziehen“ habe. Uns wurde sogar mitgeteilt, man habe ihr „netterweise“ bereits eine Jogginghose geliehen. Diese Aussage empfinden wir als völlig unangebracht. Warum sollen Angehörige für neue Kleidung aufkommen, wenn der Verlust eindeutig innerhalb der Einrichtung entsteht? Als Erklärung wird angeführt, dass Bewohner in andere Zimmer gehen und sich dort Kleidung nehmen. Für solche Situationen muss es klare organisatorische Regelungen geben, diese fehlen hier jedoch offensichtlich. Der Umgang mit der Würde der Bewohner ist ebenfalls sehr problematisch. Unsere Oma hat sich neulich kurz vor dem Abendessen eingenässt. Wir informierten sofort das Pflegepersonal. Durch Zufall haben wir dann mitbekommen, dass sie in diesem Zustand nicht sofort gesäubert und umgezogen wurde, sondern so zum Abendessen gebracht wurde. Das empfinden wir als absolut menschenunwürdig. Bei weiteren Besuchen haben wir unsere Oma nun schon mehrfach in eingenässter Kleidung und teilweise sogar im eingenässten Bett vorgefunden. Auf Nachfrage, warum ihr keine Windel angelegt werde, hieß es lediglich, sie trage eine Einlage. Bei einer dementen, pflegebedürftigen Person sind solche Unfälle vorhersehbar. Eine angemessene Pflege würde daher grundsätzlich eine Windel vorsehen oder zumindest ein regelmäßiges Wechseln der Einlage/Windel. Das zeigt aus unserer Sicht gleichgültiges Verhalten gegenüber den grundlegenden Bedürfnissen der Bewohner. Zusätzlich ist im gesamten Heim dauerhaft ein starker Uringeruch wahrnehmbar. Dieser ist nicht nur für Besucher äußerst unangenehm, sondern auch für die Bewohner unschön. Schon einfache Maßnahmen, wie der Einsatz von Duftdiffusern, könnten hier erheblich zur Verbesserung der Situation beitragen. Unsere generelle Erfahrung ist leider sehr enttäuschend: Beschwerden werden häufig belächelt oder abgewiegelt, oft hört man Aussagen wie „Ich bin hierfür nicht zuständig“. Auch im Austausch mit anderen Angehörigen begegnet man überwiegend negativen Erfahrungen und großem Unmut. Positiv hervorzuheben ist jedoch das Freizeitprogramm, das von der Heimleitung organisiert wird. Es bietet ein abwechslungsreiches Angebot, darunter Bastelaktivitäten und verschiedene Veranstaltungen, zu denen auch Angehörige eingeladen sind. Besonders für fitte ältere Bewohner stellt dies eine schöne Bereicherung im Alltag dar. Umso bedauerlicher ist es, dass grundlegende Dinge wie die Pflege oder der Wäscheservice mangelhaft sind, sodass die insgesamt positive Erfahrung vor Ort stark getrübt wird.
- Freddy Dotzel19.09.2022
Der Eingangsbereich einladend und schön gestaltet. Das erste Personal was man beim Betreten des Hauses sieht ist die Verwaltung die einen freundlich begrüßt und einem weiter hilft. Das Haus ist gut ausgestattet und die Pflegekräfte sind bemüht auf alles wünsche einzugehen. Meine Angehörige hat doch hier sehr wohl gefühlt und würde immer wieder in dieses Heim gehen. Die Aufnahme hat war gut und strukturiert, hier war auch immer jemand da den wir ansprechen konnten. Zuletzt muss man noch die Betreuung erwähnen die sich viel Zeit für meine Angehörige genommen hat. Vielen Dank
Quelle: Google Maps · Auswahl und Reihenfolge durch Google · Rezensionen werden von meinepflege.net nicht geprüft.
