Was diese Einrichtung bietet
Bewertungen
Google-Rezensionen
- F. D.22.08.2026
Ich schreibe diese Bewertung bewusst erst jetzt, nachdem meine Oma verstorben ist und ihre letzte Ruhe gefunden hat. Nicht aus Feigheit, sondern aus Schutz und Respekt vor ihr. Dieses Pflegeheim hat uns leider in vielerlei Hinsicht tief enttäuscht. Über einen langen Zeitraum hatten wir immer wieder das Gefühl, dass sich niemand wirklich zuständig fühlte. Auf Nachfragen hieß es sehr häufig nur: „Ich gebe es weiter.“ Ob es tatsächlich weitergegeben wurde, blieb leider allzu oft fraglich. Was wir im Laufe der Zeit erlebt haben, hat uns zunehmend sprachlos gemacht: • Persönliche Dinge meiner Oma verschwanden. Sie hatte früher geraucht, hat dies allerdings irgendwann aufgegeben. Trotzdem verschwanden ihre Zigaretten regelmäßig. Zuletzt eine komplette Stange. Uns wurde mitgeteilt, diese sei bereits von jemandem abgeholt worden – was nachweislich nicht der Fall war. • Im Kleiderschrank meiner Oma befand sich mehrfach fremde Kleidung. • Mehrfach fanden wir fremde Medikamente auf ihrem Nachttisch. Für Angehörige ist es schlicht erschreckend, wenn Medikamente einer anderen Person im unmittelbaren Umfeld eines Bewohners auftauchen. • Beim Einzug wurde der goldene Ehering meiner Oma mit aufgenommen. Beim Auszug war er nicht mehr da. • Besonders enttäuschend war auch der Umgang mit ihrem Tod. Wir hatten ausdrücklich darum gebeten, informiert zu werden, wenn meine Oma verstirbt, damit wir uns noch einmal von ihr verabschieden können. Sie verstarb gegen 22:30 Uhr. Der Anruf erfolgte erst am nächsten Morgen gegen 8 Uhr. • Und dann der Umgang mit ihrem Zimmer: Laut Vertrag hätten wir einige Tage Zeit gehabt, die persönlichen Sachen zu räumen. Die Nachricht über ihren Tod erhielten wir am Samstag und wollten am Sonntag kommen. Als wir ankamen, waren ihre persönlichen Gegenstände und Kleidungsstücke bereits in blaue Müllsäcke gesteckt und im Gemeinschaftsbad abgestellt worden. Ihr Zimmer war bereits wieder hergerichtet und neu bezogen, während wir als Angehörige noch nicht einmal die Möglichkeit hatten, in Ruhe Abschied zu nehmen und ihre Sachen selbst zusammenzupacken. Kurz darauf hingen dort bereits wieder Bilder an der Wand. Das mag organisatorisch vielleicht effizient sein. Menschlich ist es für mich nicht nachvollziehbar. In einem Moment, in dem Angehörige gerade einen geliebten Menschen verloren haben, hätte ich mir wenigstens ein Mindestmaß an Würde, Respekt und Einfühlungsvermögen gewünscht. Besonders beschäftigt uns auch, dass bei meiner Oma offenbar Opium zur Beruhigung bzw. Symptomkontrolle eingesetzt wurde, ohne dass mit uns als Angehörigen darüber gesprochen wurde. Uns wurde lediglich mitgeteilt, sie sei „ruhig eingeschlafen“. Gerade in einer solchen Situation hätte ich mir Transparenz und eine offene Kommunikation gewünscht. Und genau hier liegt für mich das größte Problem: Es geht mir nicht darum, dass Pflegekräfte Fehler machen. Ich weiß sehr genau, wie schwer die Arbeit im Pflegebereich ist. Das Pflegepersonal leistet jeden Tag körperlich und emotional unglaublich viel, und davor habe ich großen Respekt. Es gab auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die freundlich waren, sich gekümmert und wirklich ihr Bestes gegeben haben. Euch möchte ich ausdrücklich danken. Ihr habt meine Oma über Jahre begleitet und sicher auch Dinge aufgefangen, von denen wir als Angehörige gar nichts mitbekommen haben. Meine Kritik richtet sich deshalb nicht pauschal gegen jeden einzelnen Mitarbeiter. Sie richtet sich gegen Strukturen, Kommunikation und vor allem gegen einen Umgang mit einem Menschen und seinen Angehörigen, bei dem wir uns viel zu häufig allein gelassen und nicht ernst genommen gefühlt haben. Ein Pflegeheim sollte ein Ort sein, an dem Menschen ihren Lebensabend in Würde verbringen können. Angehörige sollten darauf vertrauen können, dass persönliche Gegenstände sicher sind, Medikamente korrekt zugeordnet werden, Absprachen eingehalten werden und vor allem, dass ein Mensch auch nach seinem Tod noch mit Würde behandelt wird. Bei meiner Oma haben wir dieses Vertrauen leider verloren.
- Lars Faustmann14.02.2023
Von Beginn an habe ich das Alloheim in Delligsen als sehr kompetent und äußerst strukturiert empfunden. Auch die Pflegefachkräfte sowie Pflegehelfer sind durchweg und jederzeit hilfsbereit sowie freundlich. Die teils negativen Bewertungen, anscheinend von unzufriedenen ehemaligen Mitarbeitern, können keineswegs nachvollzogen werden. Alles in allem also ein wirklich gelungenes Konzept mit fähigem Team bei guter Umsetzung!
- Julia H.23.12.2022
Eine wirklich angenehme Einrichtung, sehr wertschätzender Umgang mit den Bewohnern. Meine Mutter hat sich dort sehr wohl gefühlt, es wurde wirklich ihr neues zu Hause. Auch ich habe mich bei meinen Besuchen immer sehr gut gefühlt. Danke für die Mittagessen auch für mich…..Ich kann es nur empfehlen! Herzliche Grüße und lieben Dank an das gesamte Team und schöne Feiertage!
- Marcel K.16.06.2023
Ein wirklich tolles Team kümmert sch hier, unter der Leitung einer kompetenten und erfahrenen Residenzleitung, um die Senioren! Die Einzelzimmer sind geräumig und es besteht sogar für Ehepaare die Möglichkeit in einem Doppelzimmer einzuziehen! Das Personal ist freundlich und versucht alle Wünsche der Bewohner und Angehörigen zu realisieren!
- Annick Visser15.06.2023
Eine tolle Residenz mit angenehmen Ambiente und einem wirklich harmonischen Team. Es wird auf Wünsche und Anregungen aktiv eingegangen, sodass man sich einfach nur wohlfühlen kann!
Quelle: Google Maps · Auswahl und Reihenfolge durch Google · Rezensionen werden von meinepflege.net nicht geprüft.
